7 Tipps, wie du mit Pinterest dein Business pushen kannst


Pinterest wird von vielen als Marketing-Tool unterschätzt. Dabei ist es durchaus hilfreich, um Traffic auf deine Website sowie andere Online- und Social-Media-Kanäle zu bringen - und dadurch auf allen Kanälen mehr Reichweite zu gewinnen.


Aber was genau ist Pinterest eigentlich? Viele sehen dieses Tool als “just another Social-Media-Plattform”. Aber Pinterest funktioniert vorrangig als Suchmaschine - wie z.B. Google. Die Nutzer der Plattform suchen aktiv nach Informationen, Produkten und Tipps. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass sie über deinen Pin auf deine Website gelangen, um mehr über ein bestimmtes Thema zu erfahren.


Das gute daran? Du kannst quasi jeden Content, den du bereits auf anderen Kanälen geteilt hast, ebenfalls auf einem Pinterest-Board pinnen. Das heisst der Zeitaufwand, diesen Kanal zusätzlich zu deinen anderen Channels aufrechtzuerhalten, ist vergleichsweise gering: Minimaler Aufwand - Maximaler Outcome.


Um dir den Start mit Pinterest-Marketing einfacher zu machen, haben wir hier ein paar Tipps für dich zusammen gestellt:




Tipp 1: Wechsle zu einem Pinterest Business Account


Zuerst einmal brauchst du einen Pinterest Business Account (oder du kannst einfach dein Pinterest-Profil, das du als Teenager erstellt hast, zu einem Business Account umwandeln). Dadurch bekommst du Zugriff auf deine Analytics (immer wichtig!) und du kannst ebenfalls Pinterest-Ads erstellen, um deinen Content noch mehr zu pushen.




Tipp 2: Erstelle aussagekräftige Pins


Erstelle einfache Pins, die dein Produkt oder deinen Service gut beschreiben. Der Nutzer sollte auf den ersten Blick genau erkennen, was er von dem Klick auf deine Website erwarten kann. Wichtig: Die top-performing Pins sind vertikal und haben eine Grösse von 1000 x 1500 Pixel. Tools wie Canva, Photoshop oder InDesign eignen sich am besten, um deine Pins zu erstellen.





Tipp 3: Trete Group Boards bei


Group Boards sind ein tolles Tool, um noch mehr Reichweite zu erzielen. Diese Boards wurden von mehreren Creators erstellt und haben dadurch meistens eine grosse Anzahl an Followern. Um Group Boards zu finden, kannst du z.B. Tools wie www.pingroupie.com nutzen. Diese Website hilft dir, genau die Boards zu finden, die für dein Thema relevant sind. Du kannst passende Group Boards natürlich auch direkt manuell über Pinterest suchen - hier lohnt sich ein Blick in die Beschreibung, um herauszufinden, ob andere Creators aufgenommen werden können. Dort findest du meistens auch die Anleitung oder einen Hinweis darauf, wie du dem Group Board als Creator beitreten kannst (z.B. via E-Mail an den Eigentümer des Boards). Es macht Sinn, dass du dich zeitgleich für mehrere passende Boards “bewirbst”, da du wahrscheinlich nicht für jedes Board zugelassen wirst, für das du einen Zugang beantragst.




Tipp 4: Benutze ein Content Distribution Tool


Um Zeit zu sparen und deinen Content zu planen, eignen sich Tools wie Hootsuite oder Tailwind. Mit diesen Apps kannst du zeitgleich auch auf verschiedenen Pinterest Boards posten. Das geht natürlich auch manuell, aber da wir das Ziel verfolgen, dein Marketing möglichst umfassend zu automatisieren und damit dein Return on (Time) Investment zu maximieren, sind solche Tools unerlässlich.




Tipp 5: Achte auf den richtigen Content-Mix


Ein paar Worte zum Pinterest-Algorithmus: Der Algorithmus favorisiert eine möglichst grosse Vielfalt in den Boards. Was bedeutet das? Deine Boards sollten einen guten Mix aus eigenem Content und fremdem Content enthalten. Eine mögliche Aufteilung könnte z.B. 60-70% eigener Content und 30-40% Fremd-Content sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass deine Zielgruppe dadurch sieht, dass du dich nicht einfach nur selbst promotest. Das führt hoffentlich zu mehr Followern für deinen Account und deinen Boards.




Tipp 6: Optimiere deine Pins mit Rich Pins


Rich Pins zeigen die Metadaten deiner Website direkt im Pin an und geben damit deiner Zielgruppe eine bessere Übersicht der Informationen, die sie auf deiner Website finden. Das erhöht gleichzeitig auch das Engagement. Wie du solche Rich Pins einrichtest, findest du hier. Zuerst solltest du die Bildunterschrift und Beschreibung deiner Pins optimieren und sie mit den richtigen Keywords sowie Call-to-Actions versehen. Das motiviert die Nutzer, auf den Pin zu klicken, was sie dann direkt auf deine Website oder deine anderen Channels leitet.


Um die besten Keywords für deinen Content zu finden, gibt es verschiedene Tools wie bspw. Wordstream. Das Thema Keyword Research ist allerdings sehr umfangreich, deshalb empfehle ich dir diesen Artikel dazu auf Pinterest.




Tipp 7: Motiviere deine Zielgruppe, Content von deiner Website zu pinnen


Wenn du einen Blog hast, solltest du unbedingt Social-Media-Buttons integrieren und den offiziellen Pinterest-Share-Button auf deiner Website installieren. Wie du diesen einrichten kannst, findest du hier.


Ich hoffe, diese Übersicht konnte dir einen kleinen Einblick geben, wie du Pinterest als effizientes Marketing-Tool nutzen kannst, um deine Reichweite zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen.




Wenn du mehr über Social Media und Online-Marketing wissen möchtest oder Anregungen / Kommentare / Vorschläge hast, freue ich mich auf deine Nachricht an hello@makou.ch.

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